Angenommen

Angenommen

Scheinbar frei lebte ich die Entwicklung meiner Welt
Doch unmittelbar war ich verbunden
mit Dir die mich gemacht

in der getragenen Liebe der Zeit
wurde ich gehalten um mich Dir zu erwehren

ich war der Meinung ich lebe mein Ich
und kämpfte den Krieg der Meinen

Lange hat es gedauert bis das Bewusstsein sich einnistet

Nicht ich kämpfe seit Beginn
Du in mir ist der Schlüssel
Dein Schmerz
und Dein Verlieren
tragen die Wurzeln die ich schuf

Unendlich verbunden

Schwer wiegt die Essenz des Erkennens
Bildhaft beginne ich zu Begreifen

Angenommen
trug ich Deine Hoffnung nach Außen
machte Deine Angst zu meiner

Doch heute werde ich gehen
ich löse mich ab
und gebe Dein Erleben zurück

Ich weiß
Niemals
war es Dein Bestreben
Niemals
geschah es bewusst

Es gibt keine Notwendigkeit zu Verzeihen
Es gibt nur die Notwendigkeit
zu begreifen
dass Dein Schmerz
und Deine Angst

nicht mein Weg zu sein braucht
Endlich
werde ich gehen
auf meinen eigenen Spuren

und es wird funktionieren
denn Meine Erfahrungen werden tragbar sein für mich

Abgeben
Heute
Heute gebe ich es ab
nicht an Dich
sondern an unser Getragensein in der Zeit
an den Inbegriff der Existenz des Lebens
in die Weiten des Universums übergebe ich
den Schmerz und die Angst

Nur ein Staubkorn im großen Gefüge
der Wind wird es zerteilen
und entmachten

Im Abgeben dessen was nicht in mir geboren
liegt das Annehmenkönnen meines Lebens

Meine Spuren
werden tiefer
und fester
denn ich werde verstehen warum ich etwas tat

Nimburg, 18.12.2014

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