Bedingungslos Vertrauen

Bedingungslos Vertrauen
 
Was ist das?
Ist es das im Voraus Wissende was verinnerlicht im Selbst vorhanden gelebt wird?
Ist es das, egal was ist, ich weiß, ich werde gehalten sein?
Ist es das, und egal wie tief der Schmerz mich findet, es wird mich niemals ganz verderben?
Weil ich weiß, was Menschsein ist?
Wer die Menschen sind, und warum sie sind?
 
Sehe ich die Welt mit offenen Augen, kann ich nicht NUR lachen.
Und lebe ich in der Welt vollkommen in der Wirklichkeit, jeglichem was es als Vorhandenheit gibt, kann ich auch nicht,
allem nur mit Freude begegnen.
Oder jegliches als LIEBE mit einem Lachen, erwidern.
 
Würde ich das tun, wäre ich ein gefühlloses Unikum.
Das es mit einem – Handschlag abtut, wenn all die Lernenden sich selbst dabei sind, zu zerfleischen.
Das wäre dann Zeugnis von – Es ist mir doch wurscht, wie du es verträgst, was das Leben den Menschen zu lehren hat. –
Es interessiert mich doch gar nicht, wie jeder damit umgeht, wenn Erfahrung Schmerzen bringt.
 
Denn niemand – ist gefeit – vor Schmerz, vor allem wenn das Lernen, in einem fort noch stattfindet.
 
Ein Herz ist rein,
wenn das Herz, alles was in ihm lebt, bereit ist, zu fühlen.
Jegliches was dieses Herz erlebt hat und lebt, ins Verständnis der Kraft der Ewigkeit zurück erinnert hat.
 
Wie ein Baum.
Wie ein Fels.
Wie ein Fluss.
Wie ein Meer.
 
Vollkommen im MITTENSEIN bewusst – der Wahrheit folgend,
das jegliches was lebt, Teil der unendlichen Existenz beschreibt,
bedeutet,
vollkommen das MITeinander wahrzunehmen.
Und jegliches was innerhalb der Leben ist, in allem vollkommen bewusst – zu erfahren.
 
Ohne Ausflüchte.
Ohne Ausnahmen,
Ohne Irgendetwas …keinen Raum zu gewähren.
 
Bedingungslos zu vertrauen,
bedeutet – jegliches mit Fassung – zu tragen.
Denn die Fassung, welche jegliches fassungslos anzunehmen in der Lage ist, weiß, das alles in der Möglichkeit des Annehmens liegt,
und jegliches was nicht dem Selbst entspricht, niemals in diesem Selbst – verhaftet bleiben wird.
Sondern es geht – durch dieses Selbst – hindurch.
Und zwar – bedingungslos.
 
Das was es schwer macht, ist die Angst, es nicht aushalten zu können.
Die Angst, das wenn man etwas zulässt, es sich verlierend im eigenen Selbst irgendwo dann doch festsetzt.
Das man infiziert ist dann und bleibt.
Vielleicht deswegen, schauen so viele weg,
wenn sie sehen das andere Menschen – weinen.
Oder leiden wegen – egal was.
Das sie Dinge tun, weil sie es in diesen Momenten nicht anders wissen, als es auf diese Art und Weisen zu tun, die furchtbar für andere und im Kern für sie selbst sind.
Oder schrecklich, oder zu Katastrophen für die Selbster und für andere führen.
 
Jegliche Aggression die spürbar – auf dieser Welt in den Leben gelebt wird, wo andere involviert werden, wo anderes Leben behaftet und bedingt wird, sind Ein und Ausdruck von Angst, dem Fühlen der eigenen Unvollkommenheit, dem Drang die Wut von sich weg bringen zu wollen.
Jegliche Lügen die sich leben auf Erden,
sind nicht aushaltbare Wahrheiten für die, welche sie umgedreht als Lüge, verbreiten.
 
Darüberstehen.
Heraussteigen.
Das Wissen in sich leben, alles dient dem FÜR des Sein.
 
Es wahrnehmen, es zulassen, es jedoch in sich in der Selbstreflektion als – für diesen Moment der Begegnung, als notwendiges Geschehen annehmen zu können,
und es nicht – als Bewertung – ob für das Selbst, noch dem andern gegenüber, – sein lassen können.
 
Die Größe der Kraft,
die Wirklichkeit, dem was geschieht mit Vergebung zu begegnen,
liegt in der Möglichen Reinheit jedes einzelnen Herzens, was lebend ist, im Hier und Jetzt dieses Lebens.
 
Weinen in der Dunkelheit.
Es schmerzhaft fühlen.
Es in allem bewusst zulassen,
egal was ist.
 
Auch das Zulassen, es wird mich töten – jetzt.
Ich werde sterben – Jetzt.
Es tut in allem nur eines, so furchtbar weh was ich im Jetzt zu erfahren habe.
ZULASSEN.
Und es BRENNEN LASSEN.
Es in allem vollkommen durchleben.
Mit allem was Mensch ist – Körper, Seele, Geist.
 
Die Sanftheit kehrt zurück.
Der Glaube kehrt zurück.
Die allumfassende Liebe kehrt zurück.
Das Verstehen kehrt zurück.
Die Vergebung WIRD gegeben werden.
 
In irgendeinem Moment wenn das innerliche Sterben in allem voll akzeptiert – sich lebend zeigen darf.
 
Denn es passiert etwas.
 
Wenn Mensch es wirklich tut.
 
Er fühlt in irgendeinem Moment die Wahrheit.
Die Wirklichkeit seines eigenen Dasein auf Erden.
Die tatsächliche Verbundenheit mit Leben selbst,
dem Bewussten Sein jeglichem was lebt.
Er fühlt die Wahrheit über seinen Ursprung.
Und er fühlt den der ihn in alles hineingeboren hat.
Im gleichen fühlt er das nur eines lebend existent ist.
Das die Wirklichkeit des Lebens,
nur eines in sich birgt. Licht.
 
Das zu wissen irgendwann,
das auszuleben irgendwann,
mitten unter all den ganzen Daseienden, wo viele sich im Unbewussten bewegen,
ist eine weitere Herausforderung.
Zu der, das man Selbst mit sich im Reinen ist.
 
Denn, ein Herz das fühlt, ist niemals unberührt.
Egal ob es weiß, das jegliches der Liebe dient, damit sie als erkannt verinnerlicht ist.
 
MITfühlendes Dasein, lebt bewusstes MITfühlen.
 
Und niemals, bleibt ein Augen trocken,
wenn dieses Auge bewusst in dieser unserer Welt – lebt.
 
Bedingungsloses Vertrauen
 
ist das – sich hinzugeben – ganz und gar.
Denn es kann – nichts geschehen.
Nichts.
Außer das man größer aus allem hervorgehen wird,
als es im Vorher war.
 
– Bedingungslos vertrauen –
 
Diana Mandel
 
07.07.2017
 
MandelKunst

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