Mit Allem lebt der Schatten und das Licht

Mit Allem lebt der Schatten und das Licht
 
In allem lebt nur eines.
Licht.
 
Als bin ich das Wandern der finsteren Täler,
werde ich wankend nie zu Fall denn gehen.
Denn fort und während treibe ich dem Oben zu.
Denn wirkend und wissend werden die Zeiten der Wahrheit im Kommenden sein.
 
In mir ist der Frieden der Ursprung.
In mir ist die Liebe der Ursprung.
In mir ist die Freiheit der Ursprung.
 
In mir sein,
ist der Weg zurück nach Hause.
 
Als sei ich die Fahne des Windes,
werde ich nie im Sturm der Gezeiten, verschwinden.
Denn Bewegung ist alles was mich umgibt.
Im Insein der Mittenbewegung ist der Ursprung mein Selbst.
Es ist das Erfahren des Lichts, niemals kann gelöscht sein,
was das Ewige Leuchten beschreibt.
 
Als komme ich aus einer Zeit des besseren Morgen,
werde ich niemals etwas anderes sein,
als das was ich bin.
Vollkommenes Trauen, alles ist.
Das ist der Schlüssel.
Berg und Fluss ist mir gegeben.
Um im Mittensein der Liebe,
da zu sein.
 
Mein Schatten ist meine Liebe.
Gleich mein Licht der deine Schatten sein wird.
 
– Mit Allem lebt der Schatten und das Licht –
 
Diana Mandel
 
06.07.2017
 
MandelKunst
 

In manchen Augenblicken

In manchen Augenblicken
 
möchte das Sein schlafen.
Müdesein gebraucht das Lebendsein um in sich wieder aufzuwachen.
 
Sind es die Gezeitenstürme ?
Sind es die gewaltig Wolkenberge ?
Beginnt die Kraft sich selbst zu fühlen,
wenn es scheinbar endlos scheint ?
Müdesein,
um in sich ruhen.
Müde, leise, nicht mehr tun.
Einfach das was unumgänglich,
bleibt im Innen ewig drin.
 
Bitte gebe Raum es tun.
Nachsicht ist für Jetzt die Liebe.
Unvorstellbar – weit – doch nah.
Das fühlende Lieben liebt das Wissen.
Nicht mal das Müdesein,
lässt Liebe los.
Nicht mal das Nur noch schlafen,
kann dem Liebenden was tun.
 
Stille ist die Antwort der Kraft.
Fließend gehen die Berge der Liebe,
zurück zum Grund ihrer Wurzeln.
Aus tiefstem Meer der Ewigkeit,
schickst du dem mir das Trauen.
In nichts du lässt mich anders sein,
als das was in mir ewig lebt.
 
Ich fühle zart.
Dich.
Zart – doch niemals wankend.
Du lässt mich immer.
Auch wenn ich weine.
Wenn ich dir sage – ich kann nicht mehr.
Dann fühle ich deinen Atem.
Von unten nach oben.
Im Innen der Brust es schlägt ganz tief und gleich im Takt.
2 Herzen.
Und doch sind es 1.
 
Leise,
höre ich nur diese Worte.
 
… du … kannst.
 
– In manchen Augenblicken –
 
Diana Mandel
 
01.07.2017
 
MandelKunst