Glauben heißt Wissen

Glauben heißt Wissen
 
dann, wenn das was geglaubt wird,
wissentlich bekannt ist.
 
Glauben ist nicht wissen,
dann wenn das Geglaubte, lediglich aus der Hoffnung geboren, aus und in einen Wunsch verpackt wird, um irgendetwas zu bringen – was nicht selbstverständlich schon vorhanden ist.
 
Ist es der Glaube der Brauchenden ?
Das sie sich selbst verstecken ?
Das sie nicht umhin kommen sich selbst zu vergewissern,
es jedoch mit allen Mitteln, im Wieder abwehren, wirklich zu erfahren, was der Inhalt ihres Glaubens ist ?
 
Der gedachte Glaube ist der nicht wissende Glaube.
 
Dann wenn Menschen wissen was sie glauben,
sind sie in allem vollkommen sicher.
Sie werden nicht wanken.
In gar nichts.
Und sie werden sich nicht von anderem beeindrucken lassen.
Denn sie wissen, was, und warum sie glauben.
 
Glauben wird – ist – den Menschen zur Verfügung gestellt.
Wenn Menschen an nichts, glauben, was tun sie dann ?
Was leben diese Menschen ?
Leben sie ?
Oder sind sie nur da ?
Gibt es das überhaupt ? Glaubensloses Dasein ?
Mein Gefühl,
jeder glaubt irgendetwas.
Jeder Mensch.
So ist es halt das Nichts, was dem Allem gegenübersteht.
 
Die Religionen sind gegeben, damit Menschen ihre Orientierungen finden zu vermögen.
Vielleicht.
Sind Orientierungen, Hinweise, oder sind sie dogmatische Verhaltensanleitungen um Menschen in sich – gewahrt – zu halten?
 
Ist das Fehlinterpretieren, die Falle die jeglichem zur Verfügung steht ?
Denn man kann alles auslegen, wie man es will.
Man kann sich alles so zurecht legen, wie es für den einzelnen gerade stimmt.
 
Ein riesen Misthaufen.
Sage ich da nur.
 
Das ist die Wahrheit, welche Glaubensforschung hervorbringt.
 
Denn die Einfachheit der Wahrheit, die welche für alles was lebt,
im gleichen zur Verfügung steht,
ist sehr leicht zu verstehen – wenn man bereit ist – hinzuhören und zu sehen und sich darin selbst – wahrzunehmen.
 
Solange ein Mensch in sich Schmerz lebt,
ist er Schmerz, gibt er Schmerz.
Solange ein Mensch in sich Unfrieden lebt,
ist er Unfrieden, gibt Unfrieden.
Solange ein Mensch in sich Nichtliebe lebt,
ist er Nichtliebe, gibt Nichtliebe.
 
Sehe hinein in die Augen der Welt.
Und sehe das was geglaubt sich tummelt als Wahrheitsgeber.
Sehe hinein in die Wirklichkeiten der Lebenden.
Und sehe, wie sehr sie sich winden – sich selbst – anzusehen.
Sehe das die Wahrheit, nur eine ist.
 
Sich selbst zu finden, ist der Weg ALLE zu finden.
Denn niemand auf dieser Erde, war – ist – oder wird –
jemals etwas anderes sein, als jeder andere Mensch auch.
 
Ich glaube.
Weil ich weiß, dass das, was ich glaube, existent ist.
Nicht in meiner Vorstellung.
Nein.
In meiner Realität.
In allen Wirklichkeiten und Dimensionen die es zu geben vermag.
Gibt es nur einen Zustand der Wirklichkeit beschreibt.
 
Mensch ist auf Erden, um WIRKLICHKEIT zu erfahren.
Aus dem Wirklichen – seine Lehren zu erhalten.
Im Wirklichen Sein, zum Ursprung des Lebens selbst zurück zu kehren.
 
Und solange Menschen – nicht dort ankommen wo nur noch diese Verhaltens-Lebens-Formen sich tag und nacht vollkommen lebend – ausgelebt werden, ist dieser Mensch dem gedachten Glauben – unterworfen.
 
Wirklichkeit des Seins beschreibt:
 
Vollkommen Trauend – egal was ist, war und werde.
Vollkommen Habend im Bewusstsein des Selbst.
Vollkommen Gebend im Wissen der Unerschöpfbarkeit.
 
Jeder darf wie er will.
Das ist der Sinn dieses Seins.
Selbst erkennen was die Wahrheit ist.
 
Ob jetzt,
oder später.
 
Im Irgendwann ist jeder dort, wo er selbst sich verloren geglaubt zu haben … scheint.
 
Dann.
Wird er beginnen.
Die Fragen zu klären, und das Bewusste Sein des Glaubens,
erforschen.
 
Und solange es wehtut,
bist du noch nicht in der Wirklichkeit … angekommen.
 
– Glauben heißt Wissen –
 
Diana Mandel
 
29.05.2017
 
MandelKunst

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