Im Dasein des Selbst

Im Dasein des Selbst
 
liegen die Begegnungen der Wirklichkeit.
Liegen die Momente der Zeiten.
Liegt alles was Mensch als Wahrheit sein kann.
 
Nackt und unbehelligt.
Erfährt der Verstand, das was unumgänglich zu erfahren ist.
 
Bedingungslose Wahrheit.
Nicht nur die, welche man sich wünscht.
Nicht nur die, welche glaubhaft sein muss.
Nicht nur die, welche man weiß, das es sie ist.
 
Bodenlosigkeit des Vertrauens.
Ist das Gleich wie bodenloses Sichhingeben.
Ohne Netz. Ohne Seil.
Einfach nur nacktes Sein von Realität.
Und diese wird voll und ganz wahrgenommen.
In allen Dimensionen die sie in sich birgt.
 
Es gibt nur das Selbst.
Egal wo man sich hin oder zuwendet.
Man wird immer dort landen, letztendlich, wo der eigene Körper existiert.
Denn alles in allem wird aus dem Selbst eines Menschen,
wahrgenommen, gelebt und erfahren.
Im Selbstsein, liegt der Schlüssel für jegliches Sein.
Das Fürsein, Das Mitsein, Das Freisein.
 
Niemand kann für dich wissen, wie du den Duft einer Blume wahrnimmst.
Oder wie du es empfindest, wenn die Liebe dir begegnet.
 
Das WOLLENDE – WIRKLICHE – MITEINANDER,
setzt in einem – alles – voraus.
 
Wenn du nicht weißt, wer du selbst bist,
was du bist, warum du bist,
wirst du nie die Wirklichkeit des tatsächlichen MITeinANDER
leben können.
 
Es wird immer ein FÜR bleiben.
Und wenn es nur die Ansätze verkörpern.
Solange du dir deines eigenen Vollkommensein nicht bewusst bist, wirst du nehmen.
Das was anderen gehört, das was andere benötigen für sich selbst.
 
In jedem und allem, sind die Grundpfeiler für ein bedingungsloses Miteinander vorhanden,
 
Und zwar so, dass es in allem was im MIT gelebt werden kann,
RESPEKT, ACHTUNG, FREIHEIT, VERTRAUEN, ANNAHME,
in jedem Augenblick gegeben und empfangen wird.
 
Liebendsein ist Habendsein.
 
Eine Liebende, ein Liebender weiß was er, sie hat.
Er oder sie braucht nicht um zu lieben.
Die Liebe ist als verbindendes, allumfassendes Geschehen,
selbst und verständlich das Tuende im Gemeinsamsein.
 
Niemand kann dir Schmerzen zuführen.
Außer deine Liebe, selbst.
Denn niemand außer dir,
ist diese Liebe,
welche du anderen oder nur einem ganz bestimmten Menschen schenkst.
 
Menschen leben mit Menschen.
Und Menschen leben dabei im Besonderen als willentlichen Wunsch mit einem ganz besonderen Menschen.
Der Wunsch einer Frau, gleich einem Mann, ist Liebe lebend zu erfahren, mit einem Gegenüber.
Intensiv, persönlich, einzigartig.
 
Und doch tun Menschen im Wieder das Gleiche.
Sie nehmen vom anderen, das was ihnen Selbst gedacht fehlt,
um gestärkt das Selbst im Miteinander … zu leben.
 
Es entstehen Abhängigkeiten.
Die Liebe in der reinen Form beginnt sich in Bedingungen zu verstricken.
 
Gäbe es eine freie Liebe,
liebte da nicht jeder, jeden ?
Gäbe es eine bedingungslose Liebe,
wären keinerlei Eingrenzungen mehr vorhanden ?
 
Kann es sein, das Liebe ein bedingtes Miteinander …
erfordert ?
Um wirklich ein Zweisein, in sich und aus sich heraus, zu verkörpern ?
 
Oder sind es lediglich die SelbstBetrügereien der Menschen, die es glauben, jedoch nicht wissen, ob sie wirklich …
im Habendsein der Liebe – tatsächlich auch sind ?
 
Nicht umsonst,
hat unser Schöpfer uns jegliches zur Verfügung gegeben.
Und nicht umsonst,
dürfen wir jegliches gebrauchen und in das Erfahren bringen.
 
JEGLICHES.
Beinhaltet sämtliches was es gibt.
 
Es liegt allein – und zwar bedingungslos – ganz und gar –
an und in uns selbst,
 
in welcher Form und Wirklichkeit wir die Liebe, die wir sind,
uns selbst und dem Gegenüber geben.
 
Es gibt diese eine, besondere Liebe.
Die, die es nur einmalig gibt.
Zwischen zwei Menschen.
Die Liebe, die bedingungslos jegliches vereint was den Ursprung der Zweiseinliebe verkörpert.
 
Und es ist möglich, dies in einem Menschenleben wirklich zu erfahren.
Liebe ist nicht käuflich.
Liebe ist nicht austauschbar.
Liebe ist alles was es gibt, jedoch niemals beschreibt sie die wahrhaftige Zweiseinliebe,
dann wenn auch nur ein Funken … ich brauche dich …
aufblitzt.
 
Denn in diesem Moment – ist die Bedingung erschaffen.
 
Etwas fehlt.
Wird als Nichtvorhanden gelebt.
Und das Sein des Nehmens ist in der Realität der Zwei angekommen.
 
Viele Menschen sagen und leben dies auch so …
Die Liebe ist ein Geben und Nehmen.
 
Ja.
Das ist das was der Mensch glaubt das es die Wahrheit wohl sei.
Das der eine gibt, der andere nimmt.
 
Warum ?
 
Sind sie sich ihrer selbst nicht bewusst ?
 
Nun.
Es ist wie es ist,
nur jeder Selbst, weiß was er in seinem Leben erfährt.
Und zwar, bedingungslos …in der Eigenverantwortlichkeit.
 
Anspruch.
Hat nicht jeder den Anspruch vollkommen die Liebe zu leben ?
Bestimmt.
Oder auch nicht.
Die Wahrheiten liegen dort, wo das Ur der Liebe in den jeweiligen Körpern, existiert.
 
Es gibt einen Weg.
Um Wirklichkeit der Zweiseinliebe zu erfahren.
Und zwar der Liebe, welche nicht mit allen gelebt werden kann und auch nicht gewollt ist.
 
Doch dieser Weg, in ein vollkommenes Miteinander,
setzt das INeinAnder voraus.
Ich selbst bin in dir zuhause, gleich ich es bin in mir.
Du selbst bist in mir zuhause, gleich du es bist in dir.
Ohne Zweifel vollkommen vertrauend.
Niemals auch nur im Ansatz den anderen gebrauchend.
Niemals das Gefühl der Trennung, egal wo der andere auch sein wird oder ist.
 
Das MIT und IN wird jeden Augenblick verkörpernd gelebt.
Das Wissen und Inhalt dieser Liebe,
ist bedingungslos vorhanden.
In jedem einzelnen Lebensmoment.
 
Es beginnt in dir Selbst.
Das du das erkennst, was du bist und wer du bist.
Nur dort, liegt die Wahrheit deines Wirklichsein.
Und nur dort, liegt die Liebe die du bist.
 
Erfährst du zweifellos, deine Vollkommenheit in dir,
erkennst du dein Gegenüber in dir.
Denn Vollkommenheit ist das Zwei des Eins.
 
Der, der du bist, die, die du bist,
ist im gleichen vorhanden – um für dich das Gegenüber zu sein.
 
Das FÜRsein der Liebe,
ist das im INNEN lebende Miteinandersein.
Doch wir Menschen sind Einzel.
 
Und solange ich brauche – von einem anderen,
habe ich nicht selbst.
 
Und ich darf mir sehr ehrlich in die Augen sehen,
und mir die Frage stellen,
was ist es …
was mir fehlt ?
Was ist es, was mich aus der Bedingungslosigkeit bringt.
Dass ich zweifelnd und brauchend bin,
sehnend und suchend bin.
verletzt und weinend bin?
 
Der andere ist es nicht.
 
Es hat IMMER nur mit mir und meinem Gelebten zu tun.
 
Das Ende ist immer ein Anfang.
 
In dir liegt die Antwort, auf alle deine Fragen.
 
Einfach ?
Naja.
 
Jeder weiß selbst, ob es das ist.
 
Einfach.
Bist du jedenfalls nicht.
Das steht fest.
Du bist immer das Zwei.
Und damit ist alles gegeben vorhanden,
um die Leichtigkeit des Seins, liebend auf Erden zu leben.
Niemals das Allein.
Niemals das Brauchen.
Niemals das Ich habe nicht.
 
Ist es einFACH ?
Ja.
In irgendeinem Fach in deinem Inneren,
liegen noch unbehandelte Verletzungen,
alte Muster und noch nicht gelöste Nichtliebeerfahrung.
 
Und das, ist das deine, was du ansehen darfst.
Damit du es ins Leben bringst, was nur du selbst sein kannst.
 
Ein Mensch der die LIEBE ganz und gar verkörpernd lebt.
 
So, wie unser Schöpfer sie in uns gelegt hat.
Und so wie wir es ermöglichen können das wir uns in unserem Gegenüber als Spiegel erkennen.
 
Liebe dich.
Und du wirst Liebe sein.
 
– Im Dasein des Selbst –
 
Diana Mandel
 
25.06.2017
 
MandelKunst

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