Im Sein meiner Zeit

Im Sein meiner Zeit
 
lebe ich bedingungslos meine Wahrheit.
 
Am Ende bin ich nicht.
Und doch geschehen die Anfänge in einem fort.
 
Obwohl ich alles in mir trage … erfahre ich das Gleich des Daseins des Nichts, in der scheinbaren Realität der Welt des Anfassbaren.
 
Kann sein, ich bin ein lebender Träumer.
Und kann sein, das jegliches was ich tue, aus dem fließenden Freisein meines unbändigen Wunsches ist.
 
Das mein Wunsch es zu sein, mich vollkommen in die Handlung des Tuns – katapultiert hat.
Das ich dem Nichts … mehr glaube … als dem was alles sichtbar zu erreichen sein kann.
Manche mögen sagen, ich sei ein verlorenes Kind.
Denn sie können sich es nicht vorstellen, sich dem Nichts zu übergeben … und das frei und willig.
Mein Weg führte mich aus der gedachten Normalität,
wo ich jegliches an Sorgen und Nöten und Verzweiflungen gelebt habe wie die meisten Menschen die es gibt,
dahin wo ich heute bin.
 
Der Sinn des Seienden.
 
Liegt der Sinn, im Sein des Seienden ?
Ist der Sinn der Seiende ?
Oder ist es das Seiende ?
 
Ist das Sein, das schwere Tun was dich bezwingend dahin zu bringen hat, das du erschaffst Großartiges ?
Handgreiflich zu behalten möglich.
Handgemacht zu erhalten möglich.
Durch und durch Stofflichkeit ?
 
Materie die festgefroren zu sein hat ?
Sonst wird sie … unumgänglich … sich in die Verflüchtigung … begeben ?
 
Von der Hand in den Mund.
 
Das ist der Satz der mich lebenslang vielleicht begleitet.
 
Soll mich das – beeindrucken ?
Immer noch ?
Oder endlich mal ?
 
Liegt die Hand dem Mund näher, als die Energie welche alles überhaupt in die Existenz des Lebens … zu bringen vermag ?
 
Ich weiß nicht.
Oder.
Nein, Ich weiß es sehr wohl.
Und dies ist der Schlüssel,
das ich bin wie ich bin.
 
Es beeindruckt mich nichts.
Denn im Nichts habe ich das erfahren, was all das gedachte Notwendigsein – … in die Liebe zurück gebracht hat.
 
Der Mensch und sein Erfahren, ist IMMER – in jedem Augenblick ein Spiegel dessen was er selbst von sich denkt, glaubt, und interpretiert.
 
Das was ich von mir selbst glaube, das ist das, was ich dann auch erfahre mit anderen.
 
Bin ich Zweifel,
erhalte und lebe ich Zweifel.
 
Bin ich Ruhe und Gelassenheit,
erhalte und lebe ich Ruhe und Gelassenheit.
 
Wie ein Fähnchen im Wind.
Oder wie ein Fels in der Brandung.
 
Dies darf jeder Mensch selbst wählen, was er in seinem eigenen Dasein verkörpern möchte.
 
 
Es beginnt immer irgendwo, irgendwann, bei irgendwem.
 
Das der Moment des Geduldigsein … aufhört.
Frage der Fragen …
weshalb – löst sich die Geduld auf in Ungeduld ?
Was ist da der Schlüssel ?
… unterschwellig … doch nicht geduldig gewesen seiend ?
 
Solange
du zweifelst …lebst du, zweifelst du nicht mehr …bist du tot –
dass sagte mal jemand zu mir vor 25 Jahren.
 
Heute
möchte ich diesem Menschen … etwas Neues zeigen.
Eine andere Sicht der Dinge.
 
Denn das Nichts hat mich das Alles gelehrt.
 
Das im Jetzt meines Seins, ist ein Sein im Nichts des Allem.
Und ich war nie freier als jetzt.
Ich zweifle nicht mehr.
Keine Sekunde bin ich verhaftet im Hadern und Wehren.
Kein Mensch kann mir etwas, geschweige denn kommt es überhaupt noch in mein persönliches Sein, das ich überhaupt in die Bedinglichkeit dessen involviert bin.
 
Kein Umstand mehr geschieht, das ich umfalle wie ein Baum im Sturm.
 
Felsenfest verankert lebe ich – selbst – wenn ich im Wieder der Zeit … einem scheinbaren Nichts – gegenüberstehe.
 
Wie das geht ?
Frei wie ein Vogel zu bleiben,
und in allem sich wohlgehalten zu fühlen ?
Es zu wissen, das alles gut ist,
weil es in allem im Sein des Lebens mir zur Verfügung gegeben sein wird ?
 
Zu sterben war der Weg.
Meiner.
Tausende Male.
Wieder und wieder.
Mich dem hinzugeben was mich ängstigte.
Mich dem hinzugeben, was mich in meinem Sein in die Verzweiflung, Verstörung und Zerstörung zu bringen versuchte.
Mich – mir selbst – in allem was ich gelebt hatte … gegenüber zu stellen.
 
Und zwar
GNADENLOS.
HEMMUNGSLOS.
BEDINGUNGSLOS.
 
BIS DIE TODE SICH ZEIGTEN.
Bis ich konfrontiert war mit jeglichem was mich zu Tode bringen wollte.
 
DORT.
Lernte ich.
Was ich bin.
Wer ich bin.
Und das ich bin.
 
Um genau das zu verkörpern. was sich entwickelt hat aus all dem was mein Erfahren war und ist.
 
VERTRAUEN
 
vollkommen.
 
Denn das ist der Spiegel meines Wesen.
Meines Dasein auf Erden.
Das ist der Spiegel dessen was mich zu leben gemacht hat.
 
Und in diesem Sein des Vertrauen gibt es nicht mal ein Wort.
Es gibt nur Stille dort.
Wissendes Erfahren der Ruhe.
Daseiende Selbstverständlichkeit.
Zweifelloses Annehmen dessen – egal was es sein könnte oder ist.
 
Vertrauen
ist der Weg der Liebe.
 
Ich lebe was ich bin.
Danke.
 
– Im Sein meiner Zeit –
 
Diana Mandel
 
27.06.2017
 
MandelKunst

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