In manchen Augenblicken

In manchen Augenblicken
 
möchte das Sein schlafen.
Müdesein gebraucht das Lebendsein um in sich wieder aufzuwachen.
 
Sind es die Gezeitenstürme ?
Sind es die gewaltig Wolkenberge ?
Beginnt die Kraft sich selbst zu fühlen,
wenn es scheinbar endlos scheint ?
Müdesein,
um in sich ruhen.
Müde, leise, nicht mehr tun.
Einfach das was unumgänglich,
bleibt im Innen ewig drin.
 
Bitte gebe Raum es tun.
Nachsicht ist für Jetzt die Liebe.
Unvorstellbar – weit – doch nah.
Das fühlende Lieben liebt das Wissen.
Nicht mal das Müdesein,
lässt Liebe los.
Nicht mal das Nur noch schlafen,
kann dem Liebenden was tun.
 
Stille ist die Antwort der Kraft.
Fließend gehen die Berge der Liebe,
zurück zum Grund ihrer Wurzeln.
Aus tiefstem Meer der Ewigkeit,
schickst du dem mir das Trauen.
In nichts du lässt mich anders sein,
als das was in mir ewig lebt.
 
Ich fühle zart.
Dich.
Zart – doch niemals wankend.
Du lässt mich immer.
Auch wenn ich weine.
Wenn ich dir sage – ich kann nicht mehr.
Dann fühle ich deinen Atem.
Von unten nach oben.
Im Innen der Brust es schlägt ganz tief und gleich im Takt.
2 Herzen.
Und doch sind es 1.
 
Leise,
höre ich nur diese Worte.
 
… du … kannst.
 
– In manchen Augenblicken –
 
Diana Mandel
 
01.07.2017
 
MandelKunst

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